Für einen Tag nach Hamburg
Nach langen arbeitsreichen Wochen gönnte ich mir neulich einmal wieder einen kurzen Städtetrip nach Hamburg. Die Boeing 737-500 von Air Berlin startete in Stuttgart um 10 Uhr und ich genoss diesen Flug sehr, obwohl das Wetter recht trüb war und man während des ganzen einstündigen Fluges fast nichts sehen konnte. Das Flugzeug war nur zur Hälfte ausgelastet – möglicherweise der allgegenwärtigen Finanzkrise wegen. Der Flug war angenehm ruhig und die Verpflegung – eine warme Laugenstange und ein Getränk – sogar kostenlos.

Der Zielflughafen Hamburg-Fuhlsbüttel war in dichte Wolken gehüllt. Der Regen setzte aber erst später ein, als ich mit der neuen S-Bahn, die den Flughafen seit ein paar Monaten mit dem Zentrum verbindet, in die Stadt gefahren war. Da es in der Haupt-Shoppingmeile, der Mönckebergstraße, zunehmend ungemütlich wurde, setzte ich mich in die U-Bahn in Richtung Hafencity, um das Miniatur-Wunderland zu besuchen. Das ist die größte Modelleisenbahn der Welt, die sich kein Modellbahn-Fan entgehen lassen sollte. Die Anlage wird permanent ergänzt und erweitert und schlägt den Besucher buchstäblich stundenlang in ihren Bann. Des schlechten Wetters wegen war der Andrang zudem besonders groß.
Zum Schluss besuchte ich noch die Landungsbrücken, denn der Regen hatte inzwischen etwas nachgelassen. Nachdem ich am Flughafen die neue Airport Plaza besichtigt hatte, bestieg ich den Airbus A319 von Air Berlin und landete am Abend wohlbehalten wieder in Stuttgart.
Noch keine Kommentare